Das mechanistische Ziel von Rapamycin (mTOR) ist eine Serin/Threonin-Kinase, die Signale aus Nährstoffen, Energie und Wachstumsfaktoren integriert, um Zellwachstum, Proteinsynthese und Autophagie zu regulieren.

Warum es für die Langlebigkeit wichtig ist

Die genetische und pharmakologische Hemmung von mTORC1 verlängerte die Lebensspanne in Hefen, Würmern, Fliegen und Mäusen. Bei Mäusen erzeugte Rapamycin einen der größten dokumentierten Effekte auf die mittlere und maximale Lebensspanne in genetisch heterogenen Populationen (Harrison et al., Nature 2009).

Autophagie

Die Hemmung von mTORC1 löst die Bremse für Autophagie — das Recycling- und Qualitätskontrollprogramm der Zelle — und führt zur Beseitigung beschädigter Proteine und Organellen.

Offene Fragen

Optimale Dosierungsschemata, Reduktion von Nebenwirkungen und Zielgewebe bleiben aktive Forschungsfelder.

Wichtige Referenzen

  • Harrison DE et al. Nature 2009;460:392–395.
  • Saxton RA, Sabatini DM. Cell 2017;168:960–976.
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